DER VEREIN

Die PULPXIX Kunstgemeinschaft e.V. (ehemals PULP19 o. nur PULPXIX) ist ein interdisziplinäres Künstlerkollektiv, das durch seine interkulturellen Verknüpfungen ein neues Verständnis für Kunst sucht. Wie schon aus dem Namen zu schließen ist (en. PULP = Brei, Mark) besteht die Gruppe aus Künstlern*innen aus verschiedenen Ländern, die zusammen ein neues Gesamtbild ergeben sollen; ein Sinnbild für den Rohstoff aus dem neue Ideen geschöpft werden. 

Im Jahr 2019 hat die Gruppe durch die gemeinsame Papierherstellung zusammengefunden, sie teilten ähnliche Ansichten. Die Gruppe ist seitdem im ständigen Austausch, Wandel und Wachstum.

Geprägt durch verschiedene kulturelle Routinen will die Künstlergruppe die etablierten Grenzen der eigenen Kreativität sprengen und daraus einen konstruktiv lebendigen Raum inszenieren.

Seit 2021 ist die Künstlergemeinschaft ein eingetragener Kunstverein und somit offen für neue Mitglieder. In den vergangenen Jahren sind viele verschiedene Projekte, Installationen, Happenings und Konzepte entstanden. Diese wurden in Trierer Galerien, Kunsträumen und öffentlichen Räumen inszeniert. Obwohl Drucktechniken ein zentrales Thema der Gruppe waren und immer noch sind, schränkt sich die Gruppe nicht ein. Egal ob Drucke, Collagen, Fotografien, Ready Made, Installationen oder Performance. 

Wir sind stolz auf das, was wir kreiert und wie viele wir mit unserer Arbeit erreicht haben. 

Nun liegen neue und spannende Projekte vor uns!

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann werde Mitglied!

VERGANGENE PROJEKTE

ANONYMOUS IDENTITY

2019

Geprägt durch verschiedene kulturelle Routinen wollen sie die etablierten Grenzen der eigenen Kreativität sprengen und daraus einen konstruktiv lebendigen Raum inszenieren. handgeschöpftes, recyceltes, zweckentfremdetes Papier und einen teilweise dadaistischen Entstehungsprozess zeichnen Kunstwerke aus, die sich mit Identität in unserer globalisierten Gesellschaft auseinandersetzen. Vom Lernen traditioneller, japanischer Washi Techniken über experimentelle Modekonzepte bis hin zur Integration moderne Technologie, stellt die Papierherstellung Verbindungen zwischen Kunst und ursprünglichem Kontext her und bildet eine grenzüberschreitende Ausdrucksform.

REPUBLIC OF EVERYWHERE

2019

Heimat: gezeichnete Linien oder gemeinsame Geschichten? Mit ein bisschen kreativer Anarchie, um sich einem zunehmend von Abschottung, Angst und Intoleranz bestimmten Weltbild entgegenzustellen, gründeten wir im Sommer 2019 der Republic of Everywhere (an der ehemaligen Grenze zwischen vermeintlichen Zivilisation und vermeintlichen Barbarei – und heutigen Weltkulturerbe).

OUR FINEST HOUR

2020

We got Brexit done the day before yesterday – and we rung Big Ben 🙂
Ich meine, der Austritt aus der EU ist wahrscheinlich nicht die beste Entscheidung, die Großbritannien je getroffen hat – aber, hey, wir respektieren die Demokratie, und deshalb dachten wir, wir wären wenigstens ein guter Sportsmann und würden das Land mit einer Bong verabschieden!

PULP XIX present: Our Finest Hour

ARTOMAX

2020 – heute

Anders als Menschen in die Kunsträume zu bewegen, bringt Artomax den Kunstraum unter die Menschen. Er symbolisiert eine Schnittstelle zwischen alten und neuen sozialen Verhaltensweisen, gleichmäßiger Verteilung des Kulturgutes und einer nachhaltigen Ökonomie. Einer starken Wirtschaft ist es egal, was produziert und verkauft wird. Hauptsächlich wird produziert und verkauft. Für die Zukunft unseres Planeten ist es jedoch definitiv besser Kunst zu kaufen als manche andere Produkte und für die kulturelle Identität einer Gesellschaft sowieso.

KONSUMKUNST

2021

Konsum und Kunst? Wie passt das zusammen?
Die Ausstellung befasst sich mit der Frage „Welchen Wert hat Kunst?“. Nach einem Jahr, in dem der Einkauf von Lebensmitteln, die Flucht aus den eigenen vier Wänden und „sozialer“ Austausch ermöglichte, waren aufge- hobene oder liegen gelassene Quit- tungen unsere Echtzeitzertifikate. Zertifikate, die bewiesen wie sehr wir einander fehlten.
Die so nebensächliche Begegnung oder Möglichkeit Kultur und Kunst, das schöne im Leben zu genießen. Warum also für Kunst und Kultur bezahlen? Welchen Wert haben diese Dinge, wenn die digitale Welt uns doch gemütlich auf der Couch alles ermöglicht?
Nun ganz einfach: Wir brauchen einander. Wir brauchen das schöne. Wir brauchen Kunst und Kultur, für unsere Identität und Zusammenhalt. Den Austausch sei es künstlerischer Natur oder sozialer. Wir konsumieren durch einfache und schnelle Klicks. Jedoch sollten wir nicht mehr Sozial, Empathie und Kreativität bewusst konsumieren?

SHOAL – ILLUMINALE

2019 + 2021

7 Fischmotive, gestaltet von verschiedenen Künstlern aus der Gruppe, wurden im Holzschnitt gefertigt und in einer Auflage von 50 Exemplaren gedruckt. Dazu eine weitere Druckplatte für 2 Großen Fische. Die Installation wurde aus der kompletten Druckauflage erstellt. Mit dem freihängenden Werk wird eine Art Strudel kreiert, der den Raum einnimmt und der Betrachter mitten drin steht. Wie in der heutigen globalisierten Welt und konstant verändernden Vernetzung von Individuen, spiegelt sich im Werk auch Bewegung, Schwarm-Verhalten, Macht der Menge und Diversität wieder. Die Idee für die Fische stammt aus einer Kunstaktion zum
japanischen Kodomo No Hi Fest im Mai – es stellt der Karpfen der gegen den Strom schwimmt dar. Der Fisch taucht jedoch als Symbol in vielen Kulturen auf.

KOOPERATIONEN

Hier könnt ihr bald unsere Kooperationspartner sehen….